logo

Projekte

Projekt Loreley

Wir fordern den sofortigen STOP des Projektes „Neugestaltung des Loreley-Plateaus“ und somit den Erhalt des Plateaus in seiner ursprünglichen Form!
Dazu gehören selbstverständlich auch Sanierungen der vohanden Gebäuden sowie Erneuerungen, welche sich ins Landschaftsbild einfügen und sich mit dem Mythos Loreley verbinden lassen.
Wir sind definitiv gegen die geplante Neugestaltung, welche das Loreley-Plateau in seiner ursprünglichen Form zerstören und sicherlich durch die ganzen ungeplanten Kostenfaktoren wohl auch nie fertiggestellt wird.


Die geplanten Maßnahmen bedeuten:

1. Einen gravierenden Eingriff in die Natur und Umwelt.

2. Einschneidende Folgen für die Tierwelt, u.a. geschützte bzw. streng geschützte Arten, wie z.B. Feuersalamander, Smaragdeidechse, Fledermäuse, Mauswiesel, Wendehals, Dachs.

3. Vernichtung der unvergleichlichen Rheinromantik und Mystik dieses Ortes.

4. Enorme Verschwendung von Geldern in Höhe von zig-Millionen Euro.

5. Wegfall der Jugendherberge.

6. Wegfall des Campingplatzes.

7. Wegfall der Blockhütten.

8. Verlust von Arbeitsplätzen.

Durch die „Neugestaltung“, bleibt kein Raum für die Natur- und Tierwelt. Das Plateau soll „aufgebaut“ werden und damit wird u.a. geschützte bzw. streng geschützte Arten, wie z. B. Feuersalamander, Smaragdeidechse, Fledermäuse, Segelfalter, Libellenschmetterlingshaft, Mauswiesel, Wendehalts, Dachs u.a. der Lebensraum entzogen.

Es entsteht ein ganz neues Objekt, welches mit dem Ursprung und der damit verbundenen Natürlichkeit, Romantik und dem Mythos rein gar nichts mehr zu tun hat.

Mehrfach heißt es in Berichten:“ ….Erlebniswert, Infrastruktur und Gestaltungs-qualität des Loreley Plateaus entsprechen jedoch nicht der Erwartungshaltung an diesen Ort.“ Dies ist nicht verwunderlich, da seit Jahren nicht mehr in den Erhalt des Ortes investiert wird, wohl schon in Hinsicht auf das geplante Vorhaben.

Die geplante „Neugestaltung“ bedeutet eine enorme Verschwendung von Geldern in Höhe von zig-Millionen Euro. Die Beträge sind Ihnen sicher im Einzelnen bekannt.

Lt. Rhein-Zeitung vom 08.07.2016 ist momentan sogar noch ungeklärt, wer die Kosten der Felssicherung zur Bahn und B42 übernimmt, was ebenfalls einen hohen Sicherheits- sowie Kostenfaktor darstellt. Ebenfalls unklar ist offensichtlich noch die Finanzierung für die Beleuchtung der Kristalle. Die Trägerschaft nach dem Bau ist bis heute nicht gesichert.

Des weiteren geben wir zu bedenken:

Wer bitte soll sich die beleuchteten Kristalle ansehen? In den Sommermonaten, wenn es spät dunkel wird und die Kristalle leuchten, sind wohl kaum noch Besucher und schon gar keine Kinder, mehr unterwegs.

Wir befürworten eine Sanierung im Bestand, sprich der vorhandenen Gebäude und der ursprünglichen Felsenlandschaft. Selbstverständlich muss in den Erhalt und die Attraktivität investiert werden, jedoch nicht in der geplanten Art und Weise.

Alternativen zur kompletten Ruinierung der Landschaft wären z.B.: Bau eines Kinderspielplatz in Form z.B. in Burggestaltung, idealerweise in Nähe der Rodelbahn. Auch wäre eine Minigolfanlage, angelehnt an das „Weltkulturerbe Mittelrhein“, denkbar.

Kinder sind die Besucher des Plateaus von morgen. Dies wird bei der „Neugestaltung“ offensichtlich nicht genügend berücksichtigt. Hier sollte dringend in die Modernisierung der vorhandenen Jugendherberge, mit großzügigem Gelände das ausreichend Platz zum spielen und zelten bietet, investiert werden. Auch müssen die Blockhütten erhalten bleiben. Sie bieten in der heutigen hektischen Zeit, für viele Menschen eine Oase der Ruhe. Die Buchungszahlen der letzten Jahre bestätigen dies. Der Campingplatz war ein beliebtes Ziel für Urlauber, egal ob Wanderer, Familien, Erholungssuchende etc. Hier muss investiert bzw. unterstützt werden.


     

- Admin aktualisiert 14.10.2017 -