Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Neugestaltung des Loreley-Plateaus
#1
Wir fordern den sofortigen STOP des Projektes „Neugestaltung des Loreley-Plateaus“ und somit den Erhalt des Plateaus in seiner ursprünglichen Form!
Dazu gehören selbstverständlich auch Sanierungen der vohanden Gebäuden sowie Erneuerungen, welche sich ins Landschaftsbild einfügen und sich mit dem Mythos Loreley verbinden lassen.
Wir sind definitiv gegen die geplante Neugestaltung, welche das Loreley-Plateau in seiner ursprünglichen Form zerstören und sicherlich durch die ganzen ungeplanten Kostenfaktoren wohl auch nie fertiggestellt wird.

[Bild: hotel.png]

Die geplanten Maßnahmen bedeuten:
1. Einen gravierenden Eingriff in die Natur und Umwelt.
2. Einschneidende Folgen für die Tierwelt, u.a. geschützte bzw. streng geschützte Arten, wie z.B. Feuersalamander, Smaragdeidechse, Fledermäuse, Mauswiesel, Wendehals, Dachs.
3. Vernichtung der unvergleichlichen Rheinromantik und Mystik dieses Ortes.
4. Enorme Verschwendung von Geldern in Höhe von zig-Millionen Euro.
5. Wegfall der Jugendherberge.
6. Wegfall des Campingplatzes.
7. Wegfall der Blockhütten.
8. Verlust von Arbeitsplätzen.

Durch die „Neugestaltung“, bleibt kein Raum für die Natur- und Tierwelt. Das Plateau soll „aufgebaut“ werden und damit wird u.a. geschützte bzw. streng geschützte Arten, wie z. B. Feuersalamander, Smaragdeidechse, Fledermäuse, Segelfalter, Libellenschmetterlingshaft, Mauswiesel, Wendehalts, Dachs u.a. der Lebensraum entzogen.
Es entsteht ein ganz neues Objekt, welches mit dem Ursprung und der damit verbundenen Natürlichkeit, Romantik und dem Mythos rein gar nichts mehr zu tun hat.
Mehrfach heißt es in Berichten:“ ….Erlebniswert, Infrastruktur und Gestaltungs-qualität des Loreley Plateaus entsprechen jedoch nicht der Erwartungshaltung an diesen Ort.“ Dies ist nicht verwunderlich, da seit Jahren nicht mehr in den Erhalt des Ortes investiert wird, wohl schon in Hinsicht auf das geplante Vorhaben.
Die geplante „Neugestaltung“ bedeutet eine enorme Verschwendung von Geldern in Höhe von zig-Millionen Euro. Die Beträge sind Ihnen sicher im Einzelnen bekannt.
Lt. Rhein-Zeitung vom 08.07.2016 ist momentan sogar noch ungeklärt, wer die Kosten der Felssicherung zur Bahn und B42 übernimmt, was ebenfalls einen hohen Sicherheits- sowie Kostenfaktor darstellt. Ebenfalls unklar ist offensichtlich noch die Finanzierung für die Beleuchtung der Kristalle. Die Trägerschaft nach dem Bau ist bis heute nicht gesichert.
Des weiteren geben wir zu bedenken:
Wer bitte soll sich die beleuchteten Kristalle ansehen? In den Sommermonaten, wenn es spät dunkel wird und die Kristalle leuchten, sind wohl kaum noch Besucher und schon gar keine Kinder, mehr unterwegs.
Wir befürworten eine Sanierung im Bestand, sprich der vorhandenen Gebäude und der ursprünglichen Felsenlandschaft. Selbstverständlich muss in den Erhalt und die Attraktivität investiert werden, jedoch nicht in der geplanten Art und Weise.
Alternativen zur kompletten Ruinierung der Landschaft wären z.B.: Bau eines Kinderspielplatz in Form z.B. in Burggestaltung, idealerweise in Nähe der Rodelbahn. Auch wäre eine Minigolfanlage, angelehnt an das „Weltkulturerbe Mittelrhein“, denkbar.
Kinder sind die Besucher des Plateaus von morgen. Dies wird bei der „Neugestaltung“ offensichtlich nicht genügend berücksichtigt. Hier sollte dringend in die Modernisierung der vorhandenen Jugendherberge, mit großzügigem Gelände das ausreichend Platz zum spielen und zelten bietet, investiert werden. Auch müssen die Blockhütten erhalten bleiben. Sie bieten in der heutigen hektischen Zeit, für viele Menschen eine Oase der Ruhe. Die Buchungszahlen der letzten Jahre bestätigen dies. Der Campingplatz war ein beliebtes Ziel für Urlauber, egal ob Wanderer, Familien, Erholungssuchende etc. Hier muss investiert bzw. unterstützt werden.

[Bild: jugendherberge.png]     [Bild: blockhuette.png]
Gruß Dirk

Wer Rechtschreibefehler findet, darf sie gerne behalten! Cool
Zitieren
#2
Mal wieder so ein Flopp von Herrn Lewens, der lernt es woh auch nicht mehr. Angry

http://www.swr.de/swraktuell/rp/geplatzt...index.html


Holzkreuze aufgestellt: Saarländer protestieren auf der Loreley Tongue

Die weitaus meisten Menschen in der Region freuen sich, dass das Loreley-Plateau nun endlich attraktiver gestaltet wird. Jetzt gab es erstmals einen Protest gegen den Landschafts- und Kulturpark. Eine Gruppe aus dem Saarland hat in der Nacht zum Samstag fast 200 Holzkreuze auf der Loreley aufgestellt.

[Bild: zoom.gif] [Bild: 1568717_2_arslideimg_image_d41526b16b033d5.jpg]

Die etwa 200 Protestkreuze einer saarländischen Gruppe wurden mittlerweile wieder entfernt.
Foto: Thomas Frey
Die weißen Kreuze trugen die Aufschrift "RIP Loreley 2016" ("Rest in Peace Loreley 2016). Die Protestgruppe um einen Handwerker aus Homburg im Saarland ist der Meinung, dass das Loreley-Plateau nicht umgestaltet werden soll. Alles einschließlich Berghotel und Jugendherberge solle vielmehr so bleiben, wie es ist. Die Bauarbeiten sollen im Oktober beginnen. Bis zum ersten Spatenstich am 29. September plant die Gruppe weitere Proteste.
In der Region gab es in der Vergangenheit bei vielen Informationsveranstaltungen zur Neugestaltung stets viel Zuspruch aus der Bevölkerung. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, Werner Groß, sieht noch viele Missverständnisse bei den Kritikern, und lädt diese ein, sich ausführlich über das Vorhaben zu informieren.
Zitieren
#3
In Loreley investiert

Innenminister Roger Lewentz hat einen Bewilligungsbescheid des Landes in Höhe von 4,5 Millionen Euro für das Projekt „Umgestaltung des Loreley-Plateaus" an den ersten Beigeordneten der Verbandgemeinde, Hans-Josef Kring, übergeben.

[Bild: csm_Loreley_RLP_Tourismus_60ba49402f.jpg]

Damit ist die Finanzierung des Ankaufs der Flächen gesichert. Der Ankauf der Flächen ist ein entscheidender Schritt und Voraussetzung für die kommunale Entwicklung des Plateaus. Der hohe Fördersatz von 90 Prozent unterstreicht, welchen Stellenwert das Land dem Projekt auch im Hinblick auf die angestrebte Bundesgartenschau 2031 beimisst", sagte der Minister bei der Übergabe auf dem Loreley-Plateau.

„Wir sind sehr froh, dass alle Beteiligten am Ende an einem Strang gezogen haben und dieser wichtige Schritt für die Eigentumsübertragung zur Realisierung des öffentlichen Parks auf der Loreley nun erfolgen konnte“, so der erste Beigeordneter Kring. Ein ganz besonderer Dank gelte der SGD Nord für die umfangreiche Unterstützung bei der Realisierung.

Vor wenigen Tagen sind die Kaufverträge für die Grundstücke des Loreley Plateaus, auf denen in den nächsten drei Jahren ein öffentlicher Landschafts- und Kulturpark entstehen soll, von allen Beteiligten unterzeichnet worden. Damit ist der Weg frei für die weiteren Umsetzungsschritte zur Entwicklung des Parks.

Das Projekt wird arbeitsteilig von Bund und Land gefördert. Bereits vor einigen Wochen ist der Bewilligungsbescheid des Bundes über fünf Millionen Euro eingegangen. Diese Mittel sind für die eigentlichen Baumaßnahmen auf dem Plateau vorgesehen. Die Entwurfsplanung ist in Auftrag gegeben, das Gutachten zur späteren Betriebsführung des Parks soll in Kürze vorliegen, so dass nun alle Weichen für die Realisierung des Siegerentwurfes aus dem europäisch ausgelobten Wettbewerb gestellt seien.

Die Planungen zur Neugestaltung werden im Rahmen einer Ausstellung derzeit an vielen Orten im Welterbetal bekannt gemacht, damit sich die Bürgerinnen und Bürger im Tal ein Bild über das zukünftige Gesicht des Plateaus machen können. Nach Bad Ems und St. Goar sind unter anderem Lorch und Oberwesel als weitere Ausstellungsorte vorgesehen.

„Ich freue mich, dass Bundesbauministerin Barbara Hendricks das Projekt auf meine Empfehlung hin in das Sonderprogramm des Bundes für ‚National bedeutende Projekt des Städtebaus‘ aufgenommen und damit auch aus Sicht des Bundes bestätigt hat, dass das Land und die Region mit der Strategie für das Welterbe Oberes Mittelreintal auf dem richtigen Weg sind. Mit den Bundes- und Landesmitteln im Rücken kann die Verbandsgemeinde jetzt beginnen, das Wettbewerbsergebnis umzusetzen", so Minister Lewentz.


Quelle: Landesregierung Rheinland-Pfalz
Gruß Dirk

Wer Rechtschreibefehler findet, darf sie gerne behalten! Cool
Zitieren
#4
Wink 
Loreley-Freilichtbühne: Kostenprognose steigt in erster Bauphase auf 5,6 Millionen Euro

St. Goarshausen. Die Sanierung der Loreley-Freilichtbühne wird voraussichtlich teurer als geplant. Ursprünglich waren die Kosten für den ersten Bauabschnitt mit 4,8 Millionen Euro brutto veranschlagt. Wenige Wochen vor Abschluss der ersten Phase liegt die Prognose bei 5,6 Millionen Euro brutto. In der jüngsten Sitzung des Stadtrates sorgte die Vergabe zweier Gewerke zum Preis von insgesamt 881.000 Euro deshalb für Diskussionen.

[Bild: baustelle.png]
Gruß Dirk

Wer Rechtschreibefehler findet, darf sie gerne behalten! Cool
Zitieren
#5
Abriss des Anbaus der ehem. Loreley Herberge

[Bild: herberge.png]

Einfach nur traurig, wenn man sieht, wie alles zerstört wird ohne Sinn und Verstand !
Mit dem Abriss des Anbaus der ehem. Loreley Herberge geht die Neugestaltung des Loreley Plateaus weiter. Kurz zur Erinnerung: Was hier abgerissen wird, wurde vor acht Jahren modernisiert und angebaut. Kosten: 300.000 Euro. Wer nun behauptet, es habe ja keine Alternativen für den Weiterbetrieb der Loreley Herberge gegeben, der lügt. Der Anbau aus dem Jahr 2009 ist mittlerweile komplett abgerissen.
Gruß Dirk

Wer Rechtschreibefehler findet, darf sie gerne behalten! Cool
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste